Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen dem geschätzten inneren Wert einer Aktie und ihrem Marktpreis. Von Benjamin Graham eingeführt, ist sie der Puffer, der einen Anleger schützt, wenn sich Schätzungen als falsch erweisen. Je größer der Abschlag zum fairen Wert, desto größer das Polster gegen Fehler und Pech.
Sicherheitsmarge = (Innerer Wert − Marktpreis) / Innerer Wert
Eine Sicherheitsmarge von 30 % bedeutet, dass Sie zu 70 % des geschätzten fairen Werts kaufen. Größere Margen bieten mehr Schutz, sind aber seltener; viele Value-Investoren suchen mindestens 20–50 %. Eine negative Marge bedeutet, der Preis liegt über Ihrer Schätzung des fairen Werts — gar kein Polster.
Schätzen Sie den inneren Wert einer Aktie auf 100 € und sie notiert bei 65 €, beträgt die Sicherheitsmarge (100 − 65) / 100 = 35 %. Selbst wenn Ihre Bewertung etwas zu optimistisch ist, fängt dieser Puffer von 35 % einen Teil des Fehlers auf.
Fin Screener berechnet für jede Aktie eine Sicherheitsmarge, indem die gemischte Schätzung des fairen Werts mit dem aktuellen Kurs verglichen wird, und nutzt sie zur Bestimmung der Kauf-/Verkaufszonen.
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