Die Graham-Zahl ist eine von Benjamin Graham, dem Begründer des Value-Investing, entwickelte Formel. Sie schätzt den maximalen Preis, den man für eine Aktie vernünftigerweise zahlen kann, basierend auf Gewinn und Buchwert des Unternehmens. Die Grundidee: Eine Aktie sollte sowohl profitabel als auch substanzstark sein, und man sollte für die Kombination nicht zu viel bezahlen.
Graham-Zahl = √(22,5 × EPS × Buchwert je Aktie)
Liegt der aktuelle Kurs unter der Graham-Zahl, gilt die Aktie als attraktiv bewertet — theoretisch günstig. Liegt der Kurs darüber, gilt sie nach Grahams Kriterien als teuer. Beispiel: Notiert eine Aktie mit einer Graham-Zahl von 120 $ bei 80 $, ist sie nach Grahams Logik mit einem Abschlag bewertet.
Für ein Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 10 $ und einem Buchwert je Aktie von 40 $: √(22,5 × 10 × 40) = √9000 ≈ 94,9 $. Notiert die Aktie bei 70 $, liegt sie unter der Graham-Zahl und könnte aus Value-Sicht interessant sein.
Fin Screener berechnet die Graham-Zahl automatisch für jede analysierte Aktie und zeigt, wo der aktuelle Kurs im Verhältnis dazu liegt — für die BIST und die über 30 weiteren unterstützten Börsen.
Im App Store laden