Der faire Wert nach Lynch beruht auf Peter Lynchs Idee, dass das angemessene Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eines Unternehmens etwa seiner Gewinnwachstumsrate entsprechen sollte — also einem PEG-Verhältnis von 1. Damit steht Wachstum im Mittelpunkt der Bewertung: schneller wachsende Unternehmen können höhere KGV-Multiplikatoren rechtfertigen.
Lynch Fairer Wert ≈ PEG = 1 → Faires KGV = Gewinnwachstumsrate (%)
Wächst ein Unternehmen mit 20 % Gewinn pro Jahr, gilt nach Lynchs Logik ein KGV um 20 als fair (PEG = 1). Ein PEG unter 1 kann auf eine Unterbewertung im Verhältnis zum Wachstum hindeuten, über 1 auf eine teure Aktie. Es ist ein schneller wachstumsbereinigter Plausibilitätscheck, kein präziser Preis.
Ein Unternehmen, das den Gewinn um 25 % pro Jahr steigert und ein aktuelles KGV von 15 hat, weist ein PEG von 15 / 25 = 0,6 auf. Da dies unter 1 liegt, könnte die Aktie im Verhältnis zu ihrem Wachstum attraktiv bewertet sein.
Fin Screener schätzt den fairen Wert nach Lynch mittels PEG-Logik für jede Aktie und vergleicht ihn mit dem aktuellen Kurs, sodass Sie sehen, ob der Markt einen angemessenen Multiplikator für das Wachstum des Unternehmens zahlt.
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