Fin Screener erstellt für jede Aktie einen Fundamentalanalysebericht im institutionellen Stil. Diese Seite erklärt die Methodik dahinter — wie Investment-Score, fairer Wert und Qualitätsprüfungen berechnet werden. Die in einem Bericht gezeigten Zahlen sind Beispiele auf Basis der Daten zum Erstellungszeitpunkt und dienen nur Bildungszwecken, keine Anlageberatung.
Jede Aktie erhält einen gewichteten Investment-Score aus fünf Säulen: Wachstum, Profitabilität, finanzielle Gesundheit, Bewertung und Qualität. Wachstum betrachtet mehrjährige Umsatz- und Gewinntrends (inkl. CAGR). Profitabilität misst ROE, ROA, ROIC und Margen. Finanzielle Gesundheit prüft Liquidität (Current/Quick Ratio), Verschuldung (Debt/Equity) und freien Cashflow. Bewertung vergleicht den Preis mit Gewinn, Buchwert und operativer Cash-Generierung. Qualität bezieht Piotroski F-Score und Altman Z-Score ein. Die fünf Säulen ergeben einen 0–10-Wert und eine klare Entscheidung.
Statt sich auf ein einziges Modell zu verlassen, schätzt Fin Screener den inneren Wert auf drei Arten und mittelt sie. Die Conservative-P/E-Methode wendet ein vorsichtiges Gewinnmultiple an. Die Lynch-Fair-Value-Methode nutzt Peter Lynchs Idee, dass ein faires KGV etwa der Wachstumsrate entspricht (PEG = 1). Die DCF-Methode projiziert künftige Cashflows und diskontiert sie auf heute. Der Durchschnitt der drei ergibt einen fairen Referenzwert, aus dem der Bericht Aufwärtspotenzial und Sicherheitsmarge ableitet.
Neben dem Score stehen zwei etablierte Screening-Werkzeuge. Der Piotroski F-Score führt neun Pass/Fail-Tests zu Profitabilität, Verschuldung und Effizienz durch (0–9, höher = gesünder). Der Altman Z-Score fasst mehrere Kennzahlen zu einer Zahl zusammen, die Insolvenzrisiko anzeigt. Zudem wird Beta gezeigt, das die Bewegung relativ zum Markt misst.
Aus dem fairen Durchschnittswert und einem Sicherheitsmargen-Band leitet der Bericht indikative Preiszonen ab — von einer stark rabattierten Akkumulationszone bis zu Niveaus, die ein Reduzieren nahelegen. Es sind Referenzzonen, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.
Jeder Fundamentalbericht dient nur Bildungs- und Analysezwecken. Er ist keine Anlageberatung, und die konkreten Zahlen spiegeln verzögerte Marktdaten zum Erstellungszeitpunkt wider. Führen Sie stets eigene Recherchen durch.